Diva Dresden – Immer eine Reise wert

redaktion Januar 25th, 2008

[Trigami-Review]

Dresden erscheint 2008 noch jünger, luxuriöser und in bester Feierlaune

„Ich bin eine Frau mit Vergangenheit, ich hab’ viel erlebt und hab’ nichts bereut“, sang einst Schlager-Diva Zarah Leander. Unter den deutschen Städten ist vielleicht Dresden die „Göttin“ – zeitlos schön, ein Gesamtkunstwerk mit einer bewegten, meist glanzvollen Geschichte, dazu eine Biographie mit Brüchen und eine viel beachtete Gegenwart und viel versprechende Zukunft. Und natürlich auch mit viel Stoff für leidenschaftliche Diskussionen, nüchterne Betrachtungen und Liebeserklärungen.

So ist es auch kein Wunder, dass die Diven der heutigen Musikwelt sich gerade Dresden als Ort für ihr in Deutschland einzigartiges musikalisches Zusammentreffen ausgesucht haben. Unter dem Titel „Diva Maxima“ treten am Samstag, 2. August 2008, Montserrat Caballé, Angelika Milster und Milva auf dem Dresdner Theaterplatz, vor der Kulisse der Semperoper, des Schlosses und der katholischen Kathedrale auf.

Und dies ist nur eines von zahlreichen Ereignissen, mit denen Dresden sich selbst, sowie mit seinen Bewohnern und Besuchern feiert. Genau eine Woche später, am 9. August, verwandelt sich Pillnitz, das an der Elbe gelegene Lustschloss des für seine legendären Feste bekannten Sachsenherrschers Augusts des Starken, zur Pillnitzer Schlossnacht in eine Bühne für einen Sommernachtstraum aus Licht, Wasser, Kostümen und Musik.

Wer die nachempfundene Prachtentfaltung des barocken Dresdner Hofs mit dem des Kaisers von China vergleicht, liegt damit gar nicht falsch. Genau das tun die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gemeinsam mit dem Museum der Verbotenen Stadt in Peking mit einer großen Kunstausstellung im Herbst – der wichtigsten von vier Kunstschauen zum Thema „China und Dresden“.

Am Wochenende vom 15. bis 17. August schließlich wird die gesamte Dresdner Innenstadt von der barocken Neustadt über die Elbufer bis zur monumentalen Altstadt zu einem Ort des Feierns. Das Dresdner Stadtfest bietet Musik, Unterhaltung, Kunst, Sport, Spiel und Entspannung sowie kulinarische Spezialitäten auf Straßen, Plätzen und Bühnen und lädt zu einem erlebnisreichen Bummel ein.

Doch der Festkalender reicht nach dem Jahreswechsel 2007/2008 reicht über Neustadtfest, Dampferparade, Dixielandfestival, Musikfestspiele und zahlreiche kleinere stimmungsvolle Stadtteilfeste oder Musikfestivals bis hin zum Striezelmarkt, der als ältester ohne Unterbrechung stattfindende Weihnachtsmarkt Deutschlands gilt.

Damit reiht sich Dresden auch in die beiden Jahresthemen der Deutschen Zentrale für Tourismus ein, die das Jahr 2008 unter das Motto „Kunst und Kultur: Schlösser und Parks in Deutschland“ mit den Zusatzthemen „Stadtfeste in Deutschland“ und „Kulinarisches Deutschland“ gestellt hat.

Auch für Architekturfreunde bietet Dresden 2008 viel Neues: der historische Neumarkt rings um die 2005 fertiggestellte Frauenkirche nimmt weiter Gestalt an. Der Komplex „Juwel an der Frauenkirche“ aus wieder errichteten barocken und modernen Fassaden mit einem Erlebnisrestaurant, in das eigens eine historische Straßenbahn eingebaut worden ist, komplettiert die Ostseite des Platzes. Im Norden entsteht das ehemalige Wohnhaus des barocken Dresdner Hofkomponisten Heinrich Schütz neu.

Das Residenzschloss, das seit 2006 nun zwei Ausstellungen der weltweit einzigartigen Schatzkammer „Grünes Gewölbe“ in historischen und neuen Räumen besitzt, wird weiter zu einem Museumszentrum internationalen Ranges ausgebaut. Als nächstes folgt die moderne Überdachung des Kleinen Schlosshofs durch den Dresdner Stararchitekten Ralf Kulka. 2009 soll dann mit der „Türkischen Kammer“ der nächste Museumsteil im Schloss eröffnet werden.

Ebenfalls 2009 steht auch die Wiedereröffnung des Albertinums an. Das Architekturbüro Volker Staab baut über den Innenhof des historistischen Museumsbaus, der auf das alte Zeughaus zurück geht, ein neues Zentraldepot. Die 2700 Tonnen schwere Stahlkonstruktion ist laut Staab eine „aufgeständerte Arche Noah“, die zugleich aus dem ehemaligen Hof einen weiten neuen modernen Raum schafft.

Zeitgleich baut Stararchitekt Daniel Libeskind das Militärhistorische Museum der Bundeswehr um. Die Eröffnung der spektakulären Verbindung zwischen dem klassizistischen Altbau und einem Neubau, der diesen wie ein Pfeil durchschneidet, ist dann für 2010 vorgesehen. Auch die neuen Sonder- und Dauerausstellungen versprechen spannende Neuentdeckungen.

Wie alle Diven, liebt auch Dresden den Luxus. Gerade erst hat die einzige Verkaufsausstellung des Glashütter Luxusuhren-Fabrikanten Lange und Söhne im QF-Quartier an der Frauenkirche eröffnet. Die anderen Glashütter Uhrmanufakturen sind in Dresden durch ihre Vertragsgeschäfte vertreten.

Nun feiert Dresden drei Jahre lang den 300. Geburtstag des Europäischen Porzellans. 1708 entstanden die ersten Probebrände durch Friedrick Böttger und Walter Ehrenfried Tschirnhaus unterhalb der heutigen Brühlschen Terrasse. 1709 verkündete August der Starke die Entdeckung. 1710 rief er die erste europäische Porzellanmanufaktur in Meissen ins Leben. Ganzjährig kann man dem Luxus des weißen Goldes in der Dresdner Porzellansammlung, dem weltgrößten Porzellan-Museum, sowie den Fachgeschäften des Meissner Porzellans oder auch des 135 Jahre alten Dresdner Porzellans frönen.

Dresdner Star-Köche bieten zudem in den Jubiläumsjahren auch besondere kulinarische Abende auf den edlen Servicen an. Wer sich aus der Kunststadt Dresden auch Kunst nach Hause nehmen möchte, findet in Dresden zahlreiche Antiquitätengeschäfte sowie Galerien, die sich vor allem auf zeitgenössische Dresdner Kunst spezialisiert haben. Einige von ihnen, wie die Galerien Lehmann und Baer, haben sich weltweit einen Namen gemacht.

Kein Wunder, dass Dresden nicht nur bei Kunst- und Musikliebhabern aus aller Welt immer beliebter ist. 2006 zählte Dresden fast 3,5 Millionen Übernachtungen. Darunter sind immer mehr Kongressgäste, die Dresden als Ort für Wissenschaft, Forschung und Produktion wie bspw. in der Mikro- und Nanotechnologie zu schätzen wissen.

2008 zieht Dresden zudem bei der Schacholympiade die Weltmeister des Denksports an. Eine Stadt, die glücklich macht? Das Deutsche Hygiene Museum jedenfalls widmet diesem Zustand im Frühjahr 2008 eine Ausstellung und trägt auf seine Art dazu bei, dass die Besucher den Glanz der Diva Dresden erleben können – eine Diva, die mit jedem Jahr an Alter an Schönheit und Interessantheit gewinnt und dabei immer jünger aussieht.

Es lohnt sich also Dresden zu besuchen. Für ein Wochenende oder gar einen längeren Aufenthalt. Nicht immer ganz einfach ist die Zimmersuche in Dresden, da die touristische Nachfrage riesig ist. Neben Hotels gibt es einige Pensionen und Privatzimmer. Wir haben einen Anbieter für Ferienwohnungen gefunden, dessen Preis-Leistungsverhältnis überzeugt.

http://www.dresden-ferienwohnung.org/

Im Angebot: Ferienwohnung in Mitten von Dresden für 35€ pro Nacht/Apartment für 2 Personen (weitere Person 15 € pro Nacht)!

500m nahe der Elbe, im ruhigen Stadtteil Dresden-Laubegast erwartet Sie eine der kleinen Ferienwohnungen, von hier aus kann man in ca.10 min die Dresdner City mit der Frauenkirche, Semperoper und Grünem Gewölbe entdecken. Man ist hier auch ganz nahe dem Dresdner Elbtal, welches zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
Die Ferienwohnungen sind alle ausgestattet mit einem Fernseher, einer kleinen Küche mit Kühlschrank, Spüle, 2 Herdplatten, Kaffeemaschine, Toaster, Geschirr, Bad mit WC und Dusche sowie ein kombinierter Schlaf und Wohnraum mit komfortablen Betten.

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2 Responses to “Diva Dresden – Immer eine Reise wert”

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