Suedtirol Impressionen – Urlaub Südtirol
redaktion August 11th, 2009
Schauen Sie sich diesen herrlichen Film an und Sie werden von Südtirol begeistert sein.
redaktion August 11th, 2009
Schauen Sie sich diesen herrlichen Film an und Sie werden von Südtirol begeistert sein.
redaktion November 6th, 2008
Apfelpunsch auf 2.061 Metern Höhe im Südtiroler Martelltal
Per Pferdeschlitten auf 2.061 m Höhe, wo dampfender Punsch und ein beeindruckendes Bergpanorama warten: Auf der Enzianalm im Südtiroler Martelltal erleben Besucher den höchstgelegenen Weihnachtsmarkt des Alpenraums. Neben der Aussicht auf den Nationalpark Stilfserjoch bietet der kleine Markt vom 5. bis zum 8. Dezember 2008 kulinarische Spezialitäten aus dem Vinschgau an. Die Auf- und Abfahrt wird vom Tourismusverein Latsch- Martell mit Busshuttles ab dem Bahnhof Goldrain organisiert. Wer es stilvoll mag, lässt sich mit Pferdeschlitten oder Kutsche von Alm zu Alm fahren.
Insbesondere zur Weihnachtszeit können Gäste die Bräuche Südtirols kennen lernen. Auf den fünf Original Südtiroler Christkindlmärkten in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Sterzing werden typische Holzschnitzereien, süße Krapfen, Apfelpunsch oder Bekleidung aus Loden angeboten. Aber auch die kleinen Weihnachtsmärkte im Sarntal, Glurns, St. Christina und Kastelruth zeigen sich traditionell. Der Sarner Alpenadvent bietet mit Honigwein, Latschenkieferkosmetik, gedrechselten Kunstwerken oder dem handgewebten „Sarner Jangger“ ein vielfältiges Repertoire an Produkten aus der Region an. Auch die nach alt überliefertem Rezept gebackenen „Ofnkropfen“ können nur hier probiert werden.
helga Juli 8th, 2008
redaktion März 13th, 2008
Kuriosester Osterbrauch Südtirols auch im Handyzeitalter noch beliebt.
Liebeserklärungen werden in Südtirol an Ostern per Ei bekundet. Im Zeitalter der Liebesschwüre per SMS oder E-Mail wird der jahrhundertealte Brauch vor allem im Osten des Landes noch gelebt.
Am Hl. Josefstag (19. März) klopfen junge Männer an die Tür ihrer Auserwählten und „bestellen“ Ostereier. Am Ostermontag dürfen sie wiederkommen, um sich die Eier abzuholen. Die Anzahl der Ostereier, die die ledigen Frauen verschenken, drücken ihre Zuneigung aus: Zwei Eier bedeuten „du bist ok“, vier Eier bedeuten „kein Interesse“, sechs Eier bekommt d er Verlobte. Die jungen Herren, die zwölf Eier bekommen, wissen, dass es langsam ernst wird.
Im Hochzeitsjahr schenkt die Braut ihrem Zukünftigen ein Dutzend Eier, was bereits als erste Mitgift zählt. Da die ledige Frauen nie genau wissen, wie viele Verehrer an der Türe anklopfen, decken sie sich großzügig mit Eiern ein. Die Krux ist, dass die übriggebliebenen Eier nach Ostern in keinem Fall in der Küche verwendet werden dürfen. Der Brauch will, dass am Dienstag nach Ostern, die jungen Frauen ihre Eier im Garten vergraben. Wer nicht als alte Jungfer sterben will, sollte sich an die Spielregeln halten.
Die Tradition geht auf arme Familien zurück, die an Festtagen an teure Eier kommen wollten. Die Hintergedanken haben sich im Laufe der Jahre verändert, das Prozedere aber kaum.
alpinum November 28th, 2007
Der frische Schnee hat uns dieses Jahr bereits erfreut, auch wenn wir uns jetzt schon gut einpacken müssen, um in die frische Alpenluft unserer faszinierenden Naturlandschaft gehen zu können.
Das Ski-Opening am Speikboden mit Live Musik und Schneegaudi steht am 2.12. auf dem Programm, das Skizentrum Klausberg hingegen hat bereits mit 24.11. sein Treiben eröffnet. Der Neuschnee und die bestens präparierten Pisten lassen jetzt schon Skiherzen höher schlagen.
Kilometerlange lustige, einfache und auch anspruchsvollere Abfahrten erwarten Sie und wir haben auch ein tolles Angebot für Sie geschnürt, klicken Sie >> hier..
Und ein Abstecher zum Tauferer Weihnachtsdorf oder dem Brunecker Christkindlmarkt, welches zum Flanieren, Mitmachen, Schauen, Hören, Riechen, Schmecken und … Kosten & Probieren während des Weihnachtsmonats Dezember einlädt, ist allemal sehenswert! Gebratene “Keschtn” (Kastanien), Kekse und weitere Köstlichkeiten und Leckereien sowie einen Einblick in das traditionelle und moderne Handwerk erleben Sie bei diesem vorweihnachtlichen Treiben in den Zentren von Taufers und Bruneck.
Beim traditionellen Bauernmarkt, welcher jeden Donnerstag stattfindet, werden typische Produkte des Tauferer Ahrntales gezeigt und angeboten, ein Abstecher, wo Sie vielleicht auch noch die letzten Einkäufe tätigen können und typische Südtiroler Köstlichkeiten unter den Weihnachtsbaum legen.
Nun denn, wir, vom Residence Hotel Alpinum wünschen Ihnen eine schöne und gute Adventszeit und grüßen herzlich aus dem verschneiten Sand in Taufers. Ihre
Walli Obermair
paul66 Oktober 4th, 2007
Adventszeit in Südtirol
Wie jedes Jahr finden auch in diesem Dezember in vielen Südtiroler Gemeinden und Städten wieder traditionelle Weihnachtsmärkte statt. Im Folgenden eine kleine Auswahl:
Weihnachtsmarkt in Meran
Der große Adventsmarkt im Herzen Merans zeigt traditionelles Südtiroler Kunsthandwerk wie Schmiedearbeiten, Glasbläserei und Filzarbeiten. Zahlreiche Stände laden zu einem entspannten Bummel, auf dem man neben dem weihnachtlichen Dekorationswerk auch Leckeres aus der lokalen Küche probieren kann. Besonders beliebt in der kalten Jahreszeit sind hier natürlich Punsch, warmer Apfelstrudel oder aber auch deftiger Tiroler Speck. Für Weihnachtsstimmung sorgen zudem die verschiedenen Blasorchester und Weihnachtschöre.
Die Kurverwaltung Meran bietet spezielle Angebote für Besucher des Adventmarktes an.
Der Weihnachtsmarkt ist vom 30.11. bis 6.1.2008 montags bis freitags von 10.30 bis 19.30 Uhr, samstags von 10.00 bis 19.30 Uhr und sonntags von 9.00 bis 19.30 Uhr geöffnet. Am 24. Dezember, Heiligabend schließt der Markt schon um 15.00 Uhr. Am 25. Dezember und 1. Januar bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.
Mit Beginn des Meraner Adventmarktes haben auch in diesem Jahr die Geschäfte der Stadt die Möglichkeit dieselben Öffnungszeiten der Stände des Meraner Adventmarktes auch an den Samstagnachmittagen sowie an Sonn- und Feiertagen einzuhalten. Die Besucher können davon ausgehen, dass sie an benannten Tagen, ab 1. Dezember bis zum Heiligen Abend, 24. Dezember, die Geschäfte in der Stadt Meran geöffnet vorfinden können.
Weitere Informationen unter:
Kurverwaltung Meran
Freiheitsstraße 35
Telefon: 0039/0473/272000
Telefax: 0039/0473/235524
Internet: www.meraninfo.it und www.meraneradvent.it
Weihnachtsmarkt in Sterzing
Nur wenige Kilometer hinter dem Brenner erwartet ein Weihnachtstraum die Besucher des Sterzinger Christkindlmarktes, der für seine besonders aufwendige Beleuchtung bekannt ist. Dieser Bergweihnachtsmarkt beruft sich noch ganz auf die hiesigen Traditionen. Mit Äpfeln, Nüssen, Lebkuchen und Holzschnitzereien werden die zahlreichen Tannen und Fichten geschmückt. Der verführerische Duft von gebrannten Mandeln, kandierten Früchten, ofenfrischem Strudel, würzigem Glühwein und vieler anderer Leckereien rundet die vorweihnachtliche Stimmung ab.

Der Sterzinger Christkindlmarkt ist vom 30.11.2007 bis zum 6.1. 2008 jeweils Montag bis Freitag von 10.00 bis 19.00 Uhr, sowie an Wochenenden von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Am 24. Dezember ist der Markt von 9-16 Uhr geöffnet.
Shuttle-Bus-Dienst zum Weihnachtsmarkt
vom 1. Dezember bis 18. Dezember gibt es vom Camping Gilfenklamm und vom Autocamp Sadobre einen Shuttle-Bus alle 30 Minuten von 10 – 19.00 Uhr.
Der Preis beträgt 1 € pro Person und Fahrt.Weitere Informationen unter:
Tourismusverein
Stadtplatz 3
Sterzing
Telefon: 0039 0472 765325
Telefax: 0039 0472 765441
Internet: www.infosterzing.it und www.weihnachtsmarkt-sterzing.com
Weihnachtsmarkt in Bruneck
Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Bruneck ist seit Jahren bei Jung und Alt beliebt. Über 35 Stände bieten Kunsthandwerk und Spezialitäten aus Südtirol an. Christbaumschmuck, Holzspielzeug, Lederwaren, Glas und Keramik geben Geschenkideen und bei einem wärmenden Glühwein lässt es sich wunderbar den Weihnachtsmelodien der lokalen Orchester lauschen. Highlight für Kinder ist das lebende Krippenspiel und der Nikolausumzug am 6. Dezember, bei dem den bambini auf dem Rathausplatz kleine Geschenke überreicht werden.
Weitere Informationen unter:
Tourismusverein Bruneck
Europastraße 24
Bruneck
Telefon: 0039 9474 555722
Telefax: 0039 0474 555544
Internet: www.bruneck.com
Weihnachtsmarkt in Brixen
In Brixen findet der alljährliche Weihnachtsmarkt vor der besonders festlichen Kulisse des Domes statt. Auf dem Domplatz bieten zahlreiche weihnachtlich geschmückte Stände eine vielfältige Auswahl an Kunsthandwerk und traditionellem Gebäck. Jeden Mittwoch findet für Kinder ein besonderes Programm statt. Adventsmusik und Andachten im Dom tragen zu einer besinnlichen vorweihnachtlichen Stimmung bei. Kutschfahrten, Führungen durch den Dom und den Kreuzgang sowie ein Besuch des Krippenmuseums in der fürstbischoflichen Hofburg runden das Erlebnis ab.
Der Brixener Christkindlmarkt ist vom 30.11.2007 bis zum 6. 1.2008 Montag bis Samstag von 10.00 bis 19.30 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 9.30 bis 19.00 Uhr geöffnet. Am 25. Dezember und am 1. Januar bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen.
Während des Weihnachtsmarktes wird in Brixen ein reichhaltiges Rahmenprogramm geboten.
Musikgruppen, Chöre, Drehorgelspieler, Ausstellungen usw.
Führungen durch Dom und Kreuzgang an allen Samstagen um 10.30, 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr, an allen Sonntagen um 12.15, 13.00 und 14.00 Uhr
Kutschenfahrten durch die Altstadt (nur Samstag und Sonntag)
Dampfkarussel
Veranstaltungen für Kinder
Weihnachtsmenüs in den verschiedenen Restaurants von Brixen und UmgebungWeitere Informationen unter:
Tourismusverein Brixen
Bahnhofstraße 9
Telefon: 0039/0472/836401
Telefax: 0039/0472/836067
e-Mail: info@brixen.org
Internet: www.brixen.org
Weihnachtsmarkt in Bozen
In Bozen können Besucher vom 29. November bis zum 23. Dezember die landestypischen Weihnachtsschmankerln auf dem festlichen Weihnachtsmarkt probieren. Bei Apfelpunsch, Plätzchen und stimmungsvollen Klängen kommt die Vorfreude auf das Heilige Fest wie von selbst. An den Ständen bieten die ansässigen Kunsthandwerksbetriebe ihre Kreationen aus Holz, Glas und Keramik sowie wundervollen Christbaumschmuck an. Besucher können sich in der Kutsche durch die festlich geschmückte Innenstadt fahren lassen.
Der Weihnachtsmarkt in Bozen ist werktags von 10.00 bis 19.30 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen von 9.00 bis 19.30 Uhr geöffnet. An den Spezialitätenständen wird sogar noch länger gekocht, gebacken und gebraten, so dass Besucher bis 20.00 Uhr Südtiroler Köstlichkeiten verkosten können.
Neuheit 2007: Im Mittelpunkt steht heuer der “Bozner Stern” vertreten durch das neue Logo, welches eigens für die 17. Ausgabe des Bozner Christkindlmarktes entworfen wurde.
Thema der Original Südtiroler Christkindlmärkte ist hingegen der Adventskalender: jede Ortschaft präsentiert ihren eigenen traditionellen Adventskalender.Weitere Informationen unter:
Verkehrsamt Bozen
Waltherplatz 8
Telefon: 0039/0471/307001
Telefax: 0039/0471/980128
Internet: www.bolzano-bozen.i und www.christkindlmarktbz.it
Sarner Winterzauber weckt längst vergessene Kindheitserinnerungen
In der stillsten Zeit des Jahres erinnert das wildromantische Sarntal in Südtirol an Weihnachten wie anno dazumal und weckt längst vergessene Kindheitserinnerungen. So lässt eine Fahrt mit der Pferdekutsche durch die verträumte Winterlandschaft nicht nur die Herzen der kleinsten Gäste schneller schlagen, und fernab vom vorweihnachtlichen Trubel lässt sich jeder Urlauber beim Alpen-Advent gern in die Welt ursprünglicher Südtiroler Traditionen, überlieferter Bräuche und fast schon vergessener Handwerkskünste entführen.
Gute Gelegenheit dazu bietet der traditionelle Weihnachtsmarkt und Besucher wieder mit seinen mit viel Liebe zum Detail geschmückten Ständen begeistert. Oftmals lässt es sich den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.
Darüber hinaus werden natürlich auch kulinarische Leckereien wie der typische Sarner Striezel oder auch Apfelküchl mit Zimt und Zucker, die nach den Rezepten aus Großmutters Zeiten zubereitet werden, angeboten.
Ein wahres Highlight des Sarner Advents ist die lebende Krippe, die auf dem Postplatz zu bestaunen ist. Hier wird die Weihnachtsgeschichte von Einheimischen in volkstümlicher Weise aufgeführt, und dass auch Ochs und Esel echt sind, versteht sich in Sarntheim von selbst.
Der Advent ist die besinnlichste Zeit im Jahr und deshalb eine gute Gelegenheit, sich den jahrhundertealten Traditionen des Sarntals zu nähern. An den Abenden des 6. und 13. und 20. Dezember begegnen die Besucher den traditionellen “Klöcklern” – die wie das Wort verrät – überall an die Tür klopfen. Es handelt sich hierbei um einen alten ländlichen Brauch zu Wintersonnwende. Ab 19.00 Uhr ziehen maskierte Gruppen von Hof zu Hof, führen Tänze und Gesänge auf, um den Bauern Gesundheit zu wünschen und zuletzt, um eine kleine Gabe zu erbitten.
Sarner Alpen Advent: Unter dem Motto “Märchenhaftes Sarntal” findet an den Adventswochenenden von 10-18 Uhr der authentische und besinnliche Sarner Alpenadvent statt.
Weitere Informationen:
Tourismusverein Sarntal
Europastraße 15
I – 39058 Sarntheim
Telefon: 0039 – 0471 – 62 30 91
e-Mail: info@sarntal.com
Internet: www.sarntal.com und alpenadvent.sarntal.com
paul66 Oktober 2nd, 2007
In Südtirol kennt jede Jahreszeit ihre typischen Feste und Bräuche, die meist in engem Zusammenhang mit der kirchlichen Jahreskreis stehen.Ausdruck bäuerlichen Brauchtums ist die vielfältige Handwerkskunst, die noch in vielen Orten in Südtirol gepflegt wird.

Wie in allen überwiegend katholischen Landstrichen werden in Südtirol die kirchlichen Feiertage mit festlichen Gottesdiensten und farbenprächtigen Prozessionen aufwendig gefeiert. Zu diesen Anlässen werden die traditionellen Trachten aus dem Kleiderschrank geholt. Neben Weihnachten und Ostern sind Fronleichnam und Mariä Himmelfahrt die Höhepunkte des christlichen Kalenderjahres.
Vielerorts haben sich archaische Bräuche, die auf vorchristliche Mythen und Kulthandlungen zurückgehen und noch heute in ihrer ursprünglichen Form gefeiert werden, erhalten. Darüber hinaus ergänzen viele kulturelle Veranstaltungen und sportlich ambitionierte Wettbewerbe wie das internationale Pferderennen in Meran den Abwechslung garantierenden Veranstaltungskalender Südtirols.
Während Kirchtage, Bittgänge und Prozessionen zu den kirchlichen Ereignissen gehören, die die Menschen nach alter Tradtion feiern ist das Törggelen ein alter Brauch profanen Ursprungs. Getörgelt wird im Herbst in gemütlichen Buschenschänken, in die auch nach einer ausgedehnten Herbstwanderung eingekehrt wird.
Ebenso profan, ja sogar heidnisch, geht es in manchen Orten in der kalten Jahreszeit beim sogenannten Winteraustreiben zu. Untrennbar mit der bäuerlichen Kultur verbunden, ist der Kampf von Frühling und Winter in manchen Bräuchen zur Fastnetszeit noch immer in vielen Orten Südtirols lebendig.
Einen grossen Beitrag zum kulturellen Reichtum Südtirols leistet auch die bäuerliche Handwerkskunst. Großer Formenreichtum macht sich schon in der bäuerlichen Architektur bemerkbar, die von Tal zu Tal unterschiedliche Merkmale aufweist. Dazu kommt, dass noch viele bäuerliche Gebrauchgegenstände von Hand gemacht werden. Von der Federkielstickerei bis zum Fertigen von Filzpatschen, vom Körbeflechten über den Krippenbbau bis zum Nähen von herrlichen Trachten kennt die Vielfalt keine Grenzen.
Auch die bäuerliche Hausmusik leistet hier einen schönen Beitrag und gibt Einblick in die Welt bäuerlicher Liedtexte und bäuerliches Kulturgut.
In Südtirol werden also vielfältige bäuerliche Traditionen, Folklore und altes Brauchtum gepflegt, dagegen zeigen sich die Städte teils mondän und modern. Vielerorts finden Festivals und interessante Ausstellungen, die eng mit der langen Kulturtradition der Region in Verbindung stehen, statt. Ungezählte Kunst- und Kulturgüter sind eine Besichtigung wert. So warten allein 400 Burgen und Schlösser darauf, entdeckt zu werden. Manche ragen über der Talsohle, andere sind in Weingüter eingebettet oder schauen von den Hügeln hinab ins Tal. Die mächtigen Türme, Mauern, Wehrgänge, Rittersäle und Burgkapellen erzählen die Geschichte längst vergangener Zeiten. Von dem Aufeinandertreffen der großen Epochen europäischer Kunstgeschichte zeugen nicht zuletzt auch Kirchen, Kapellen und Klöster mit ihren gut erhaltenen Skulpturen und wertvollen Fresken.